Bakterielle Flossenfäule
- Anzeichen
- Im Anfangsstadium zeigt sich an den Flossenrändern
zarte Trübungen. Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto auffälliger
werden die Symptome. Im weiter fortgeschrittenem Stadium fransen die Flossen
aus und verkürzen sich immer mehr. Langsam zerfällt das Gewebe zwischen
den härteren Flossenstrahlen und am Ende der Krankheit bleiben nur noch
faulende Flossenstummel übrig. Oft kommt es an den Flossenenden zusätzlich
zu einer Schimmelpilzbildung. Dieser Schimmelpilz (Saprolegnia, Achlya) beschleunigt
zudem das Abfaulen der Flossen. Durch diese Krankheit werden die Fische stark
in ihrer Bewegung eingeschränkt. Gerade bei den Buntbarschen, wird das
erkrankte Tier von den anderen Cichliden attackiert. Das Tier ist im Dauerstress
und es wird kaum zu einer Genesung kommen. Jungfische sind meist stärker
betroffen als ausgewachsene Tiere.
- Ursachen
- Diese Krankheit tritt meist in Aquarien auf, die schlecht
gepflegt werden. Ein versäumter Wasserwechsel und zu kühle Hälterung
von nur 20 - 22° Celsius der Fische begünstigen die Flossenfäule.
Die bakterielle Flossenfäule wird durch Bakterien verschiedener Gattungen
hervorgerufen. Die meisten halten diese Krankheit für sehr ansteckend.
- Abhilfe
- Als erstes sollte die Wasserqualität durch einen
Wasserwechsel verbessert und eventuell die Wassertemperatur auf 25 - 26°
Celsius erhöht werden. Mittlerweile gibt es im Fachhandel gute Heilmittel
gegen die Flossenfäule. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte das erkrankte
Tier aus dem Schaubecken herausgefangen und separat in einem anderen Aquarium
medikamentös behandelt werden, damit es nicht weiter von den anderen Fischen
attackiert wird.
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